Epheser 4, 7.11b-16 Gemeindeleiter sind Gemeindeentwickler

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Kassel-Mönchebergstraße

Pastor Norbert Giebel, 12.03.2017

Epheser 4, 7.11b-16

Gemeindeleiter sind Gemeindeentwickler

7 Jeder und jede von uns hat einen eigenen Anteil an den Gaben erhalten, die Christus in seiner Gnade ausgeteilt hat. (...) 11b Er hat die einen zu Aposteln gemacht, andere zu Propheten, andere zu Evangelisten, wieder andere zu Hirten und Lehrern der Gemeinde. 12 Deren Aufgabe ist es, die Glaubenden zum Dienst bereitzumachen, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird. 13 So soll es dahin kommen, dass wir alle die einende Kraft des einen Glaubens und der einen Erkenntnis des Sohnes Gottes an uns zur Wirkung kommen lassen und darin eins werden – dass wir alle zusammen den vollkommenen Menschen bilden, der Christus ist, und hineinwachsen in die ganze Fülle, die Christus in sich umfasst. 14 Wir sind dann nicht mehr wie unmündige Kinder, die kein festes Urteil haben und auf dem Meer der Meinungen umhergetrieben werden wie ein Schiff von den Winden. Wir fallen nicht auf das falsche Spiel herein, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen. 15 Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist. 16 Von ihm her wird der ganze Leib zu einer Einheit zusammengefügt und durch verbindende Glieder zusammengehalten und versorgt. Jeder einzelne Teil erfüllt seine Aufgabe, und so wächst der ganze Leib und baut sich durch die Liebe auf.

 

Liebe Gemeinde,

das ist also keine Idee von uns Menschen, dass es besonders Beauftragte und begabte Menschen in der Gemeinde gibt. Ämter nennt man das auch. Geordnete Dienste.Jesus hat das so gewollt. Er hat das so eingerichtet, lernen wir von Paulus. Er beruft Menschen in besondere Aufgaben. Er macht Menschen für die Gemeinde verantwortlich.

Jesus hat einige zu Aposteln gemacht. Gedacht ist an die ersten Jünger Jesu und an Gemeindegründer. Jesus hat einige zu Menschen gemacht, die eine Vision haben, eine Gründermentalität, die helfen, dass Gemeinden entstehen, wo es sie noch nicht gibt, die Menschen sammeln können und zu einer Gemeinde verbinden. Apostel sind Menschen, die in die Welt gehen, dahin, wo noch nichts ist, und sie bauen etwas auf. Missionare könnte man auch sagen. Haben wir solche Menschen in der Gemeinde? Gründertypen. Schwestern, Brüder, die etwas sehen und etwas ganz Neues anfangen?

Jesus hat andere zu Propheten gemacht. Propheten sind Menschen, die Gottes Wort verkündigen, die von Gott her in konkrete Situationen hineinsprechen, in Situationen von Menschen, von einer Gemeinde oder auch von der Gesellschaft. Lehrer, zu denen kommen wir gleich noch, Lehrer sagen, „was da steht“, was Jesus gelehrt hat. Propheten sagen, was das für uns heute zu bedeuten hat, wie wir Gottes Wort heute gehorchen. Propheten haben einen kritischen Blick auf das, was ist. Kein Prophet im Alten Testament sagt dem Volk „Ist alles gut so, macht nur so weiter!“ Propheten suchen die lebendige Beziehung zu Gott bei den Menschen. Sie suchen die Liebe bei Gottes Menschen.

Propheten kritisieren die Gottesdienste, wenn sie hohl geworden sind: „Gott kann eure Opfer nicht mehr riechen!“ So sprechen Propheten. Sie kritisieren die Reichen, die auf Kosten anderer leben, die andere ausbeuten. „Gebt den Hungrigen Brot!“ „Gebt den Obdachlosen Obdach!“ so sprechen Propheten. Zwei Ausrichtungen findet man bei allen Propheten: Kultkritik und Sozialkritik. Die Kritik von leeren, falschen Gottesdiensten und die fehlende Liebe,  fehlende Verantwortung für Schwache in der Gesellschaft.

Alle Propheten sind festen Traditionen gegenüber eher kritisch, mindestens sehr vorsichtig, weil Traditionen zu Gesetzen werden können: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Heißt es dann. Und weil Traditionen entleert werden können. Sie transportieren das, was sie eigentlich transportieren sollten, gar nicht mehr. „Alte Schläuche vertragen den jungen Wein nicht und sie zerreißen“, sagt Jesus einmal (vgl. Mark. 2,22) Und da meint er das Evangelium, das, was er bringen will, mit dem Jungen Wein. Die alten Formen können es nicht aufnehmen. Es braucht neue Formen für das neue Leben.

Propheten reden von Gott her in ihre Zeit hinein. Sie prüfen das, was ist, kritisch von Gottes Willen her. Und sie sind getrieben nicht von dem, was ist, sondern von dem, was werden soll. – Propheten lassen sich von der Zukunft ziehen und nicht von der Vergangenheit treiben. Haben wie solche Menschen in der Gemeinde? Menschen, die nicht zufrieden sind, mit dem, was sie vorfinden, wenn das, was ist, nicht wirklich Gott ehrt, unserem Auftrag und Menschen in dieser Welt dient. Propheten legen den Finger in unsere geistlichen Wunden.

Und andere hat Jesus zu Evangelisten gemacht. Menschen, die ein Herz für Menschen haben. Menschen, die Gottes Angebot in Jesus Christus sehr verständlich und einladend verkündigen können. Menschen, die ringen um das Heil anderer Menschen. Sie sind erfüllt von der Retterliebe Christi und sie lieben es, von ihrem Herrn anderen erzählen zu können. Haben wir Evangelisten in der Gemeinde? Wer von uns kann darüber weinen und nicht schlafen, wenn ein ganzes Jahr vielleicht niemand durch unsere Gemeindearbeit zum Glauben kommt? Gibt es Menschen, die es leidenschaftlich beschäftigt, wie unsere Gottesdienste, unsere Predigten, unsere Gruppenangebote stärker Fremde, Ungläubige, Suchende erreichen könnten? Evangelisten sehen nicht darauf, ob ihnen die Musik gefällt oder der Prediger oder unsere Räume.    Wer die Retterliebe Jesu im Herzen hat, tut alles dafür, dass Menschen, die noch nicht mit Jesus leben, ihn bei uns hören, erleben und finden können.

Andere macht Jesus zu Hirten. Hirten sind für eine Gemeinde vor Ort verantwortlich. Sie sehen das Ganze der Gemeinde. Die Gemeinschaft aller liegt ihnen am Herzen. Sie sehen Einzelne mit dem, was sie brauchen. Sie gehen Verlorenen nasch. Sie stärker und ermutigen die Schwachen. Sie richten die auf, die gefallen sind. Sie begleiten Christen, die zweifeln. Sie haben ein Herz für Menschen in Not. Hirte als Dienst in der Gemeinde kommt übrigens im ganzen Neuen Testament nur an dieser Stelle vor. An allen anderen Stellen ist Jesus der gute Hirte. Er hält die Gemeinde zusammen, er geht den Verlorenen nach. Die Hirten der Gemeinde dienen der Gemeinde in und mit der Barmherzigkeit Jesu.

Haben wir Hirten in der Gemeinde? Menschen, denen die Not andere Menschen eine eigene Not wird? Menschen, die Kranke besuchen, Sünder wieder aufrichten, Randmitgliedern nachgehen, die um Versöhnung ringen, wo Streit ist? Menschen, die sich einsetzen für ein gutes Miteinander von Reich und Arm in der Gemeinde, Mann und Frau, Jung und Alt, Deutschen und Menschen andere Kulturen?

Andere hat Jesus als Lehrer eingesetzt. Sie forschen in den Schriften, sie erkennen, worum es den Aposteln gegangen ist in ihren Briefen, worum es Jesus gegangen ist in der Bergpredigt, in seinen Gleichnissen, in seinen Auseinandersetzungen mit den Pharisäern. Lehrer sagen, was da steht. Propheten sagen, was das heute für uns bedeutet. Lehrer sagen “So ist das“. Propheten sagen „So ist das aber nicht mehr bei uns.“ Haben wir Lehrer in der Gemeinde? Etwas Vorsicht ist geboten, sich zu melden, denn Jakobus warnt in seinem Brief, dass nicht jeder sich für einen Lehrer halten soll.  Die sich selbst zu Lehrern machen, die andere belehren, die ihre Erkenntnis zum Maßstab für andere machen ohne von Jesus als Lehrer berufen zu sein, auf die wartet ein besonderes Gericht. ( vgl. Jak 3,1) Dennoch fallen mir sofort Menschen aus der Gemeinde ein, die eine hohe Kenntnis der Bibel haben, die im Glauben weise sind und gereift, deren Wort wir brauchen in der Gemeinde.

Hinter den meisten Dienstbezeichnungen stehen geistliche Gaben: Es gibt die Gabe der Prophetie. Manche Menschen aber haben diese Gabe so ausgeprägt, dass man sie Propheten nennt. Es gibt die Gabe, verständlich und wirklich von Liebe erfüllt von seinem Glauben reden zu können. Manche haben diese Gabe so konzentriert und zuverlässig, dass sie Evangelisten werden können. Es gibt die Gabe zu lehren und manche werden dann Lehrer. Es gibt die Gabe zu leiten und manche werden dann Leiter.

Bei uns heißen die Mitglieder der Gemeindeleitung Älteste und Diakone. Mit der neuen Wahlordnung und unserer Wahl im Mai setzt sich unsere Gemeindeleitung aus Ältesten und Bereichsleitern zusammen. Die Titel, die Bezeichnungen für verantwortliche Mitarbeiter oder Leiter der Gemeinde haben immer schon gewechselt: Im neuen Testament finden wir Älteste. Das haben Christen mit jüdischem Hintergrund aus dem Judentum entnommen. Da gab es auch schon Älteste. (Mt 15,2; Apg 14,23; 1. Petr 5,1) Andere Gemeinden nennen ihre Leiter Bischöfe und Diakone. Das kommt aus dem hellenistischen, dem griechischen Hintergrund. Übersetzt heißt das „Aufseher und Diener. (Phil 1,1; Briefe an Timotheus und Titus)

Älteste und Diakone findet man im Neuen Testament in keiner einzigen Gemeinde zusammen. Das sind zwei verschiedene Modelle. Man hatte entweder ein Ältestengremium oder Bischöfe und Diakone. Später aber werden die beiden Begriffe fast austauschbar genutzt. Paulus verwendet für Gemeindeleiter auch einmal den Begriff „Steuermänner“. (1. Kor 12,28) Bei Luther mit Leiten übersetzt. In Antiochia aber nannte man die Leiter „Propheten und Lehrer“. (Apg 13,1) Bezeichnungen können wechseln.

Interessanter ist aber noch, was für Begriffe vermieden wurden, sowohl aus dem Judentum als auch aus der hellenistischen Kultur damals: Alle priesterlichen Bezeichnungen und alle Titel, die irgendwie Herrschaft assoziieren, werden für die Gemeinde vermieden. Die Titel sind keine Ehrentitel sondern Funktionsbezeichnungen. Bei Aposteln, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrern weißt du, was sie tun, was ihre Aufgabe ist. Darum geht es.

Und jeder von ihnen braucht die Ergänzung der anderen: Gäbe es nur Hirten und keine Propheten, würde der Status Quo heiliggesprochen. Die Gemeinde würde auch nicht wachsen. Gäbe es nur Evangelisten aber keine Hirten und Lehrer, dann würden viele zum Glauben kommen, aber sie würden nicht stabil werden im Glauben, sie hätten keine Hilfe, was es bedeutet, nun als Christen zu leben. Gäbe es nur Lehrer, dann wüssten alle genau, was in der Bibel steht, aber keiner wüsste, wie man das heute lebt, was wir heute Gottes Wort entsprechend tun müssten. Im Neuen Testament gibt es nie nur einen Gemeindeleiter, nie nur einen Ältesten oder Bischof, weil jeder Ergänzung braucht. Gemeindeleitung im neuen Testament geschieht immer im Team. „Der Heilige Geist liebt den Plural!“ hat der Theologie Professor Michael Herbst gesagt, den ich sehr schätze. Der Heilige Geist wirkt in der Gemeinschaft, auch in der Leitung.

Viel interessanter aber noch finde ich, viel wichtiger in diesem Text von Paulus finde ich, WOZU diese besonderen Dienste, wozu die Gemeindeleitung da ist: 11b Er hat die einen zu Aposteln gemacht, andere zu Propheten, andere zu Evangelisten, wieder andere zu Hirten und Lehrern der Gemeinde. 12 Deren Aufgabe ist es, die Glaubenden zum Dienst bereitzumachen, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird.

Die besonderen Dienste in der Gemeinde, die Hauptamtlichen, die Gemeindeleitung, sie tun nicht alles in der Gemeinde, schon gar nicht nehmen sie der Gemeinde und den einzelnen Christen ab, was deren Auftrag ist! Sondern DAZU hat Jesus sie eingesetzt, dass sie die ganze Gemeinde zu ihrem Dienst zuzurüsten. Paulus schreibt: „Jeder und jede von uns hat einen eigenen Anteil an den Gaben erhalten, die Christus in seiner Gnade ausgeteilt hat.“ V7 „Jeder einzelne Teil erfüllt seine Aufgabe, und so wächst der ganze Leib und baut sich durch die Liebe auf.“ (V16)

Michael Herbst sagt: „Starke Leiter machen starke Menschen!“ Leiter sind für Menschen da. Sie sind Trainer, Ermutiger geistliche Hebammen: Sie helfen anderen Christen, sich zu entwickeln. Jemand anderes hat einmal gesagt, dass geistliche Leiter anderen Christen helfen, höher zu springen. Jeder Christ ist begabt und wird mit einem Ball verglichen, der hochspringt. Ein geistlicher Leiter sei jemand, der auch wie ein Ball springt, der sich aber unter den anderen stellt, damit der andere noch viel höher springen kann. Er dient dazu, dass die anderen ihre Gaben voll entfalten.

Dazu also arbeiten alle diese besonderen Dienste zusammen: Dass die ganze Gemeinde, jeder einzelne, zu seinem Dienst befähigt wird. Dass die ganze Gemeinde wächst in der Erkenntnis des Sohnes Gottes. Erkennen meint nicht nur Wissen, Erkenntnis ist Leidenschaft, Liebe, Verbundenheit, Einheit. „Den Sohn Gottes immer mehr erkennen“ heißt, ihn immer mehr lieben, ihm immer mehr dienen. Dazu arbeiten alle besonderen Dienste zusammen: Dass die Gemeinde als Ganzes, alle zusammen, wächst hin zum vollkommenen Menschen, das ist Christus, schreibt Paulus. Dass die Einzelnen keine unmündigen Kinder mehr sind, die sich von jedem Wind der Lehre umhertreiben lassen. Sondern dass jeder wächst in seiner Urteilsfähigkeit und dass jeder standhaft wird, fest im Glauben, fest in seinem Leben. So wächst der Leib Jesu, sagt Paulus.

Die Gemeindeleitung tut nicht die Arbeit der Gemeinde. Da läuft etwas schief, wenn nur noch die Gemeindeleitung Besuche macht, Randmitgliedern nachgeht. Da läuft etwas schief, wenn die Gemeindeleitung, wenn die Ältesten eine Gemeindefreizeit, ein Sommerfest, Gottesdienste und alle anderen Aktionen alleine vorbereiten würden. Geistliche Leiter sind keine Gabenverhinderer, sondern Gabenförderer. Das kann schnell gehen, dass ein Hauptamtlicher wie ein Pastor, ich nehme mich nur als Beispiel, ein Gabenverhinderer wird. Entweder weil er meint, alles machen zu müssen. Oder weil die Gemeinde meint, er müsse nun alles tun.

Stühle stellen oder im Garten arbeiten oder putzen brauchen wir nicht mehr, wir haben ja einen Hausmeister. Predigen, eine Bibelstunde leiten, Menschen in Not begleiten, brauchen wir nicht mehr, wir haben ja einen Pastor. Musik machen brauchen wir nicht mehr, wir haben ja jetzt einen Kantor. Keiner muss mehr irgendeinen Arbeitskreis leiten, dazu haben wir unsere Ältesten. Wenn das so wäre, würde etwas schief laufen bei uns.

Ich glaube, das Problem liegt oft eher auf der Seite der Verantwortlichen, dass sie meinen, alles tun zu müssen. Was wäre das für ein Wechsel, wenn die Gemeindeleitung ihr eigenes Bild von sich ändert: Wir sind gar nicht dazu da, alles zu machen. Wir sind auch nicht dazu da, es allen recht zu machen. Wir gehen voran, wir leiten. Und es ist unsere Kernaufgabe, andere zu ihrem Dienst zu befähigen.


Heute ist Jahresgemeindestunde. Da geht es auch um unseren Haushalt. Stehen Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis? Innerlich könnte ich vielleicht als Pastor, innerlich könnte die ganze Gemeindeleitung ihren geistlichen Haushalt einmal prüfen: Welche Menschen habe ich gefördert im letzten Jahr? Wer hat sich auch durch meine Hilfe weiterentwickelt? Ich kenne eine Russlanddeutsche Gemeinde, in der jeder Mitarbeiter einmal im Jahr ein Mitarbeitergespräch mit jemandem aus der Gemeindeleitung hat. Das müsste doch das Mindeste sein.

Eine richtig gute Nachricht habe ich noch: Wir werden im Mai Bereichsleiter wählen, und das ist eine tolle Aufgabe! Bereichsleiter für „Kinder und Familien , für Jugend, für Senioren, für Öffentlichkeitsarbeit u.a. Wenn ihr als Gemeinde überlegt, wen ihr wählen könntet, dann denkt daran: Wir brauchen Propheten, die einen kritischen Blick haben, Hirten, die ein Herz für Schwache haben und die ganze Gemeinde sehen, Evangelisten, Bereichsleiter mit einem Herzen voll der Retterliebe Jesu.

Bereichsleiter ist eine wunderschöne Aufgabe: Aufgaben und Belange eines Bereiches in der Gemeindeleitung vertreten, ein besonderes Auge darauf zu haben, auch das nicht alleine, sondern mit anderen zusammen, und die Menschen in seinem Bereich im Blick haben, Mitarbeiter begleiten und ermutigen. Gemeindeleiter – Älteste und Bereichsleiter – sie sind keine Gemeindeverwalter, sondern Gemeindegestalter. Dazu braucht es auch Apostel, die etwas ganz Neues sehen, Propheten, die das was ist von Gott her kritisch und sehr offen befragen, Evangelisten, deren Herz von der Retterliebe Jesu erfüllt ist, Hirten, die die einzelnen sehen und das Ganze zusammenhalten, Lehrer, die sich mit unseren Fragen Gottes Wort zuwenden.

Dass die ganze Gemeinde weiter wächst zu dem hin, der das Haupt ist, Jesus Christus, das ist unser aller gemeinsames Ziel.

Amen

 
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