Matthäus 21, 12-17 Lobpreis der Kinder

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Kassel-Möncheberg

25.6.2017 Pastor Norbert Giebel

Matthäus 21, 12-17 Lobpreis der Kinder

12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus. 14 Und es kamen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie. 15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich 16 und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen (Psalm 8,3): »Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«? 17 Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht.

Liebe Gemeinde,

Jesus nimmt sein Hausrecht wahr. Jesus ist nicht nur ein Gast. Kein Tempelbesucher neben anderen. Er ist der Herr. Er ist der Herr über den Tempel. Es ist sein Haus und das, was ihm entspricht, soll in diesem Haus geschehen. Und Jesus ist entsetzt über das, was er sieht. Was haben sie aus Gottes Tempel gemacht? Keine Ruhe, keine Anbetung, der reinste Jahrmarkt. Hektik. Geschäftemacherei. Menschliches Treiben.

Die Leute kamen von überall. Viele waren weit gereist, um Gott Opfer bringen. Tiere mitbringen war viel zu umständlich. Opfertiere konnte man im Tempel kaufen. Ist doch klar, dass die Bauern der Umgebung daran verdienen wollten. Zahlen konnte man im Tempel nur mit Schekeln. Auch die Tempelsteuer, die alle Männer ab 20 zahlten, musste in Schekel beglichen werden. Viele Gläubige mussten ihr Geld wechseln. Darum gab es Geldwechsler im Tempel, die auch ihr Geschäft machen wollten. Der Tempelbetrieb braucht seine Ordnung. Es muss Regeln geben, klare Abläufe, das ist eine Heidenorganisationsarbeit. Alle rennen hektisch hin und her. Dem einen sind die Tiere ausgegangen, dem anderen das Wechselgeld. Das muss alles besser organisiert werden.

Es werden Arbeitskreise gegründet. (Das nehme ich jetzt mal an. Also wir würden das so machen.) Arbeitskreise wie man mit dem Dreck und Kot der Tiere umgeht, wie viel Platz welcher Bauer und welcher Banker bekommen soll, wer die strategisch besten Verkaufsstellen im Tempel bekommt, wie hoch der Wechselkurs höchstens sein darf. Die Diskussionen der Priester und Händler gehen in die Nächte! Aber diese Fragen sind wichtig! Dem Tempelbetrieb muss laufen. Das ganze Leben im Tempel geht um diese äußeren Dinge!

Jesus ist entsetzt: Warum betet hier keiner? Wo ist der Raum fürs Beten? Gott zu loben, ihm die Ehre geben, demütig vor ihm zu sein, dazu ist der Tempel da. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Es geht ums Geschäft, es geht um Ordnungen, um Nebensachen. Euer eigenes Treiben nimmt euch in Beschlag. Ihr betet ja gar nicht mehr! Was Ihr tut, das scheint das Wichtigste zu sein! „Mein Haus soll ein Bethaus sein!“ hat Gott gesagt. Ein Bethaus: Das ist das Wichtigste, das Zentrum. Alles andere hat sich dem unterzuordnen. Alles andere soll aus dem Beten kommen! Alles andere ist daran zu messen.

  1. Ist unser Haus ein Gebetshaus?

Sind wir hier am Möncheberg eine betende Gemeinde? Ist das Gebet Quelle und Mitte unseres Tuns? Ich weiß nicht, wie ihr es einschätzt. Ich denke: Nein. Jesu Wort trifft auch uns! „Mein Haus soll ein Gebetshaus sein!“ hat Gott gesagt. Wir sind eine Programmgemeinde. Öfter schon habe ich diese Formulierung gehört. Wir haben viele Aktionen, bei uns ist viel los. Aber was ist unserer Quelle? Wo nehmen wir die Kraft her, die Freude, die Richtung für unser Tun? „Wir sind ein offenes Haus für alle Menschen!“ Das ist unsere Vision. Aber was hätten die Menschen davon, wenn sie in unser Haus kommen, und fänden nicht Christus in uns, den Gekreuzigten, den Auferstandenen, den Begleiter, den Barmherzigen, den Frieden Gottes? Was ist unsere Mitte?

„Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes.“ Psalm 22 (Vers4) „Gott thront im Lobpreis seines Volkes“ hat Martin Luther richtig übersetzt. Wo Gott angebetet wird, da ist er der Herr. Wo Menschen sich an ihm freuen, alles von ihm erwarten, ihm alles übergeben, da ist er der Herr. Wo Menschen sich nach ihm sehnen, wo Menschen es lieben, mit ihm Zeit zu haben, da beginnt er zu wirken, da kann Neues entstehen, da sind Heilungen möglich.

Ich glaube, Gott wünscht sich, dass WIR eine betende Gemeinde werden. Ich denke nicht zuerst an Fürbitte. Wir alle kennen solche Gebetskreise, wo man zusammenkommt, ganz viele Anliegen sammelt und dann dafür betet. Gott soll unsere Anliegen segnen. Was wäre, wenn wir Gottes Anliegen kennten? Was wäre, wenn wir warten und hören, was ihm am Herzen liegt, bevor wir beten? Beten heißt, Zeit mit Gott haben, zu hören, still zu werden, sich nach ihm ausrichten. Ich habe letzte Woche in einem Buch gelesen, wie man einen Fürbittekreis in der Gemeinde aufbauen könnte. Da las ich, man solle mit Lobpreis beginnen, dann eine Zeit der Stille haben und hören, was Gott will, ob er uns etwas ans Herz legt, was seine Anliegen sind, sich austauschen, was man meint, was Gott am Herzen liegt, und dann anfangen zu beten.

Genauso ist das Vaterunser aufgebaut. „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name!“ Das ist Anbetung. Sie ist das Erste. „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!“ Das ist unsere erste Bitte. Das können wir nicht bitten, ohne zu erkennen, was ihm am Herzen liegt. Auch die Fürbitte kommt aus der Anbetung, aus dem Lobpreis. Wofür wir beten sollen, kommt aus unserer Verbundenheit mit Gott. Und dann erst heißt es „Unser täglich Brot gib uns heute!“ – „Mein Haus soll ein Gebetshaus sein.“ Das ist die unverzichtbare Mitte. Für die Gemeinde und für jeden einzelnen Christen.

Richard Rohr sagt, der Jerusalemer Tempelbetrieb steht für Gemeinden oder Christen, „die mit Gott Handel treiben wollen“. Darum muss Gott die Händler hinausschmeißen. Sie verlieren sich in Aktivitäten. Sie haben ein gesetzliches Verständnis vom Glauben. Sie sind perfektionistisch, was ihr eigenes Tun anbelangt, aber sie haben keine Zeit mehr für Gott. Die Mitte, das Wesentliche, fällt hinten herunter. Beten wird zur Dekoration für ihre Pläne, ihr Handeln, ihr Leben. Sie werden geistlich entkernt. Sie leben das Evangelium nicht aber wollen andere dazu einladen. Viel zu tun, alles in die eigene Hand nehmen, das ist sicherer. Viel zu tun wird höher geachtet, als viel zu beten.

Letzten Sonntag war ich in einer Gemeinde in Berlin. Keine Baptistengemeinde. Auf jedem Stuhl lag unter anderem eine Gebetskarte. Auf der einen Seite konnte man ausfüllen „Meine Anliegen“. Auf der anderen Seite waren Zeilen frei für die Frage „Wofür bin ich Gott dankbar? Was hat Gott mir geschenkt?“ Der Pastor wies an einer Stelle im Gottesdienst darauf hin. Dann sagte er, das Gebet sei das Wichtigste und Erste, was Gott sich von seiner Gemeinde wünsche. Dann wurden einige auf den Zetteln abgegebenen Gebetsanliegen genannt und Anliegen zum Danken. Natürlich anonym. Die Gemeinde macht es so, dass die Gebetsanliegen in der Regel anonym in einen Kasten geworfen werden. Der Pastor nannte ausgewählte Anliegen, für die der Gebetskreis der Gemeinde in den letzten Wochen besonders gebetet habe:

  • Ich komme mit meinen Kollegen nicht klar. Jeder Tag ist ein Spießrutenlauf.
  • Bitte betet für unsere Ehe.
  • Ich möchte von einer Sucht frei werden.
  • Ich kann nicht schlafen. Höchstens zwei Stunden pro Nacht.

Auch Gründe zum Danken wurden genannt:

  • Ich habe meine Prüfung bestanden. Danke.
  • Ich habe Arbeit gefunden. Im August geht es los.
  • Eine Frau wurde während einer Schwangerschaft von Diabetes geheilt.
  • Ich habe eine Kur bewilligt bekommen.

Der Pastor sagte noch, das Gott auch das Gebet für die Stadt und Politiker Gott am Herzen liegt. Dann bat er die Gemeinde aufzustehen und betet noch einmal kurz und allgemein für die genannten Anliegen und dankte Gott für seine Erhörungen. Nach dem Gottesdienst wurde eine Tür geöffnet für einen kleinen Gebetsraum. Ich ging hin, um mich zu erkundigen. Nach jedem Gottesdienst sind da zwei Mitarbeiter, die bereit sind für andere zu beten oder sie zu segnen. Diese Gemeinde ist eine junge Gemeinde. Nur junge Musik. Einige von uns würden sich nicht wohl fühlen. 200 Mitglieder aber drei Gruppen im Kindergottesdienst. Aber was bei mir besonders hängen geblieben ist: Diese Gemeinde ist eine betende Gemeinde! Ich war das erste Mal dort, aber das war zu sehen: Lobpreis, Fürbitte und das persönliche seelsorgerliche Gebet spielen hier eine große Rolle. In dieser Gemeinde wird gebetet!

Was wäre das, wenn wir eine betende Gemeinde werden?! Wie könnte das bei uns aussehen? Wir müssen unseren Weg finden. Vielleicht könnte das ein Jahresthema für 2018 werden: „Wir sind eine betende Gemeinde.

2. Da kamen Blinde und Lahme zu ihm und er heilte sie.

Das war auch sozusagen „ein Gebetsraum nach dem Gottesdienst“. Jesus räumt auf. Jesus macht Platz für das Gebet. Das ist sein Ziel. Und schon kommen sie, die Blinden und Lahmen, die Schwachen, die Ängstlichen, die Sünder. Und Jesus heilt sie.

Damals war es nicht gerne gesehen, dass Menschen mit Behinderungen den Tempel betraten. Sie waren unrein. Sie durften höchstens in den äußeren Tempelbereich. Lahme und Blinde saßen vor den Türen und bettelten, weil sie drinnen nicht willkommen waren. Schon, dass sie in den Tempel zu Jesus gehen, ist ein Zeichen ihrer Erwartung, ihres Vertrauens. Im Tempel kommt etwas in Ordnung und die Menschen kommen, die Gott brauchen. Sie haben es kapiert, dass hier Neues passiert, dass Erneuerung möglich ist. Sie haben den Mut, es zu wagen, auf diesen König zuzugehen, der für das Neue steht, der befreien kann, ihnen die Augen öffnen kann und neues Leben in ihre lahmen Glieder geben kann.

Einerseits bete ich oft für Menschen nach dem Gottesdienst. Wohl einmal im Monat kommt es vor, dass mir jemand erzählt nach dem Gottesdienst, dass es ihm nicht gut geht, dass eine Operation ansteht, dass mir jemand einen Kummer anvertraut, und ich bete für ihn. Manche von euch werden das schon erlebt haben. Einfach da, wo wir gerade stehen, frage ich, ob ich für diese Person beten darf. Das gibt es also auch in unserer Gemeinde und sicher nicht nur bei mir.

Andererseits frage ich mich manchmal, warum das so selten in Anspruch genommen wird. „Ist jemand von euch krank, dann rufe er die Ältesten zu sich, dass sie für ihn beten“ hat Jakobus (5,14) geschrieben. Das klingt so selbstverständlich wie „Tropft der Wasserhahn, ruf den Klempner“, „Zerbricht eine Stuhl, dann rufe eine Tischler“. „Bist du krank, rufe die Ältesten, dass sie für dich beten“. Die „Ältesten“ müssen nicht die Ältesten im Ältestenamt sein. Es können auch andere erfahrene, gestandene, verantwortungsvolle Christen gerufen werden. Aber wo kommt das vor? Ich zwei Mal in bald vier Jahren habe ich erlebt, dass die Ältesten nach Jakobus 5 zum Krankengebet gerufen wurden. So richtig viel scheint vom Gebet in unserer Gemeinde nicht erwartet zu werden. Vor einigen Wochen kam eine junge Frau zu mir und einer anderen Mitarbeiterin und sagte: „Ich habe meinen Fuß verstaucht. Könnt ihr für mich beten?“

Sind wir eine betende Gemeinde? Kommen unsere Aktionen aus dem Gebet? Wohnt Gott, thront Gott in unserem Lobpreis? Oder sind wir auch zu geschäftig und eher Christen, die mit Gott Handel treiben wollen als solche, die sich Zeit zu nehmen für ihn, von ihm beschenkt zu werden? Leben wir aus dem Evangelium und rufen wie die Kinder „Abba, lieber Vater!“ und beten? (vgl. Gal 4,6; Röm 8,15).

3. Jesus achtet das Lob der Kinder!

Die Blinden und Lahmen tun das Richtige: Sie kommen zu Jesus! Und die Kinder tun das Richtige: „Hosianna dem Sohn Davids!“ rufen sie. Sie bekennen Jesus damit als den Messias. „Rette uns“, rufen sie. „Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ Viele haben das gerufen, als Jesus nach Jerusalem einzog. Die Kinder haben es behalten. Nicht selten sind Kinder treuer und haben einen größeren Glauben. Die Kinder im Tempel erkennen in den Heilungen Jesu die Bestätigungen dafür: Jesus ist der Messias. Kinder loben Jesus und er lässt es sich gefallen. Er nimmt sie ernst.

Die Schriftgelehrten und Hohepriester aber, sie regen sich auf. Kinder galten gar nichts im Tempel. Sie wurden mitgebracht, aber sie wurden nicht geachtet, nicht wertgeschätzt. Der Glaube von Kindern zählte nichts: Was können Kinder schon glauben? Wie können Kinder schon beten? Was können Kinder schon bekennen? – „Wenn eure Glaube nicht wird wie der der Kinder, kommt ihr nicht ins Himmelreich!“ (vgl. Matth 18,3; Luk 18, 17) hat Jesus den frommen Traditionalisten damals schon einmal gesagt. Jetzt werden sie wieder von den Kindern überholt. Jesus achtet den Glauben der Kinder. Er nimmt ihren Lobpreis an. Jesus gibt den Kindern ihren Platz im Tempel, in der Gemeinde. Aus seiner Sicht sind sie eher Vorbilder im Glauben als kleine Menschen, die nur am Rand geduldet werden, deren Glauben man noch nicht ernst nimmt, deren Wort nicht gilt.

Unsere beiden Kinder waren in Berlin in der Kindergottesdienstgruppe für die Großen ab 9 Jahren. Und sie hatten ihre Lobpreiszeit mit Liedern, wie wir sie auch im Gottesdienst singen, mit Bildschirm wie wir welche im Gottesdienstraum haben. (Warum sollten die Kinder auch schlechter ausgestattet sein?!) Zwei Mitarbeiterinnen sangen mit Mikrophon und leiteten die Kinder an. ... Unsere elfjährige Tochter sagte nachher: „Das war der beste Kindergottesdienst ever.“ Was für ein Bild haben wir von Kindern? Welche Rolle dürfen sie spielen in unserer Gemeinde, auch in unserem Gemeindehaus?

4. Ich bin der Tempel

Zuletzt ein anderer Zugang zu diesem Text. Paulus schreibt den Kolossern „Singt Gott dankbar in euren Herzen!“ (Kol 3, 12-17) Das Herz, das ist das wichtigste geistliche Organ. Da werden Entscheidungen getroffen. Mit dem Herzen sieht man die Welt und entscheidet, wie man in ihr lebt. Das Herz ist die Mitte der Person, der innere Mensch. Wir könnten es auch Seele nennen, mein Innerstes. „Singt Gott dankbar in euren Herzen!“ Unser Herz soll ein Gebetshaus sein. Wir sollen ein Tempel sein, in dem Gott zuhause ist. Bei uns will er wohnen und thronen und das fängt auch bei uns damit an, dass wir ihn in unserem Innersten loben und ihm danken.

Was treibt mich in meinem Innersten? „Singt und spielt Gott in euren Herzen!“ Vielleicht, ja ich vermute es, da fängt es an, in meinem Herzen, bei mir, bei jedem von uns: Was herrscht da, was herrscht da für eine Betriebsamkeit! Was sind es für Sorgen, die uns treiben? Vielleicht will Jesus mich als seinen Tempel reinigen, alles herauswerfen, was mein Gebet hindert, was mir die Freude an ihm versperrt. Vielleicht will er mich heilen, wo ich blind bin, wo ich mein Tun, mein Planen, meine Sorgen so wichtig nehme, dass für ihn kein Platz mehr war. Vielleicht bin ich der Lahme, der zu ihm kommen sollte. Was ist lahm geworden in mir? Wo traue ich mich nicht mehr, mich zu bewegen? Vielleicht soll mein Innerstes ein Haus des Gebets werden. Und dann wird auch in mir ein Kind befreit, dass Gott lobt und den Mund nicht halten kann.

„Hosianna! Gelobt sei der Sohn Davids!“ Er wird auch uns retten. Er wir uns helfen.

Gelobt sei seine Herrschaft!

Amen.

 
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