1. Petrus 3, 8-15 Alleziet bereit

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Kassel-Mönchebergstraße,

Norbert Giebel, 08.07.2018

1. Petrus 3, 8-17         „Allezeit bereit, unserer Hoffnung zu bekennen!“

8 Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. 9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. 10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. 11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. 12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Psalm 34,13-17). 13 Und wer ist's, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? 14 Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; 15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, 16 und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. 17 Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen.

Be prepared!“, liebe Gemeinde,

„Be prepared!“ das ist das weltweite Motto der Pfadfinder. Lord Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, hat das Motto aus unserem Predigttext. „Seid allezeit bereit!“ heißt es da. Prepared hat eine doppelte Bedeutung: (a) Seid allezeit bereit, also offen, Christus zu bezeugen, und (b) seid allezeit bereitet, vorbereitet, in der Lage dazu, trainiert für diese Aufgabe. Wozu denn? Was sollen Pfadfinder allezeit bereit sein, zu tun und auch in der Lage sein zu tun?

Pfadfinder sollen allezeit Pfadweiser, Wegführer, Wegweiser sein. Sie sollen anderen sagen können, warum sie in ihrem Leben den Pfad gehen, den sie gehen. Pfadfinder sollen Pfadzeiger sein, die die Hoffnung bezeugen, die in ihnen ist. Drei Bereiche, drei Gesichter, mit denen wir unsere Hoffnung bekennen, zählt Lord Baden-Powell auf: Pfadfinder, wie er sie gedacht hat, bekennen Christus in der Tat, in ihrem Wesen und mit ihren Worten. Ich nehme das mal für meine Predigt auf:

1. Christen bekennen ihre Hoffnung durch Taten.

Schon Paulus hat gesagt, dass Gott der Glaube gefällt, der in der Liebe tätig ist. (Galater 5,6) Jesus zählt Beispiele auf, wo man Menschen findet, die in Not sind: Am Krankenbett, im Gefängnis, Hungernde, Dürstende, Nackte, Menschen in Armut, Menschen, die verfolgt werden. Und Jesus identifiziert sich mit diesen Menschen, die Unrecht erfahren oder auch verschuldet in Not geraten sind. (Matth 25,34-46) In Verlängerung zu seiner Rede kann man Sätze formulieren wie: „Ich bin in eine Depression gefallen, und du warst nicht bei mir!“ „Mich hat mein Leben überfordert, du hast mir nicht geholfen“

Jeden Tag eine gute Tat!“ Auch so ein Pfadfinder-Slogan. Das ist kein Gesetz. Pfadfinder sollen nicht „mal schnell einer Oma über die Straße helfen“ und dann ist es wieder gut für den Tag.
„Jeden Tag eine gute Tat!“, das heißt: Ich bin an jedem Tag bereit! Ich will nicht einen Tag verstreichen lassen, an dem ich die Not von Menschen nicht sehe und nicht suche, sie zu unterstützen. Wenigstens einmal am Tag will ich einem anderen Gutes tun.

Menschen, die Hoffnung haben, sind frei für die Gegenwart. Sie müssen nicht ständig in ihre Zukunft investieren um sich abzusichern. Sie müssen nicht ständig für sich kämpfen, weil sie sich selbst in besten Händen wissen. Menschen mit Hoffnung können sich selbst loslassen. Sie wissen um die Vorläufigkeit dieser Welt. Sie können teilen, was sie haben, weil das Schönste und Größte noch kommt!

Die Christen an die Petrus den Brief geschrieben hat, waren bedrängt im Glauben. Schon wer sich Christ nannte, musste mit Widerstand und Nachteilen rechnen. Wie groß ist da die Gefahr, sich zurückzuziehen, christliche Ghettos zu bilden, geschlossene Gemeinden, den Glauben nur zu zeigen, wenn man unter seines Gleichen, unter anderen Christen ist. Petrus mahnt bedrängten Christen, sich nicht ins Private zurückziehen. Glaube ist keine Privatsache. Glaube soll öffentlich werden, sichtbar indem, was sie tun. „Wenn ihr schon leidet müsst, dann ist es doch besser, ihr leidet um guter Taten willen als um böser Taten willen!“ schreibt Petrus (V17). Ums Leiden kommt ihr doch nicht herum! Also tut Gutes, so bekennt ihr die Hoffnung, die in euch ist.

2. Christen bekennen ihren Glauben durch ihr Wesen.

„Heiligt den Herrn Christus in euren Herzen!“ schreibt Petrus. „Heiligt den Herrn Christus in euren Herzen!“ Da, wo eure Wünsche sitzen, eure Sehnsüchte, eure tiefsten Antriebe im Leben, da soll Christus wohnen, da soll er der Herr sein. Setzt ihn auf den Thron! Gebt ihm allen Raum in euch. Nicht am Rand, sondern in der Mitte, wo eure Herz schlägt. Nicht mit der letzten Kraft, die noch übrig bleibt, sondern mit Voller Kraft. Zuerst das Reich Gottes, hat Jesus gesagt! (Matth 6,33)

„Heiligt den Herrn Christus in euren Herzen!“ das bedeutet: Lass sein Wesen dein Wesen werden! Denke wie er. Fühle wie er. Handle wie er. Begegne Menschen wie er ihnen begegnet ist. „Endlich aber seid ...“ beginnt unser Text. Da ist unser Wesen gemeint. „Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, geschwisterlich, barmherzig, demütig.“ Aus diesen Herzenshaltungen erwachsen neue Handlungen.

Gleichgesinnt sein heißt nicht uniform. Aber dass wir das Gleiche wollen, uns unter den gleichen Herrn stellen, gemeinsam auf dem Weg sind, nicht ausscheren, weil uns was nicht passt, die Gemeinde nicht verlassen, innerlich und äußerlich nicht.

Mitleidig sein bedeutet, mit anderen zu leiden, sich ihre Leiden zu Eigen machen. Nicht von oben herab. Sondern das Gefälle aufheben. In Augenhöhe treten mit denen, die weinen, die sich schämen, die Angst haben. Es geht nicht um mitleidige Gefühle, die gut geeignet sind andere noch zu verletzen. Es geht um mitleidende Taten.

Geschwisterlich soll unser Verhalten zueinander sein. Wie viel Kraft hat die Bruderanrede noch in unseren Gemeinden? Kommt das noch aus einer inneren Haltung heraus, dass wir Schwester und Bruder zueinander sagen? Eine Schwester lässt man nicht fallen. Man merkt, wenn es einem Bruder nicht gut geht. Man fragt nach. Man hilft sich in der Familie, auch in der Familie Gottes. Wenn der eine ein Haus baut, sozusagen, bauen die anderen mit. Wenn der eine seine Frau beerdigt, weinen die anderen mit. Wenn der eine einen Kredit braucht, ihre Miete nicht zahlen kann, eine Beerdigung nicht zahlen kann, eine Medizin nicht zahlen kann, dann wirft man zusammen für seinen Bruder! Schwester und Bruder sind mir nie egal. Ich wohne in einem Haus mit ihnen mit einem Vater. Seid also brüderlich miteinander. – Wie können wir die Kraft, dass wir Schwestern und Brüder sind, wieder neu beleben?

Wir sollen barmherzig sein miteinander und demütig, das heißt dienemütig, „die Freiheit haben, klein zu sein“, nicht hinter allem doch nur die eigene Ehre zu suchen. Wer demütig ist, ist bereit, anderen zu dienen, auch wenn er sich selber dabei klein macht, keinen Gewinn hat, nicht gesehen wird. Wie Jesus, der sich zu den Füßen seiner Jünger kniete, um ihnen die Füße zu waschen. „An eurer Liebe zueinander soll die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid!“ sagt er dann. (Joh 13)

Ganz besonders aber unterstreicht Petrus die Bereitschaft zur Versöhnung in der Gemeinde. Was unterscheidet das Miteinander einer Gemeinde Jesu von dem Miteinander im Sportverein, Skatverein, in einer politischen Partei? (a) In der Gemeinde Jesu gibt es Vergebung und (b) man redet nicht schlecht über andere. Das unterscheidet uns! Vers 9: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.“ Das gilt nicht nur in der Gemeinde. Das ist eine Aufforderung im Umgang mit allen Menschen.

Und dann zitiert Petrus Psalm 34, hier in Text ab Vers 10: Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. 11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. 12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun«      (Psalm 34,13-17).

Petrus hätte Jesus zitieren können. In der Bergpredigt sagt er: „Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. (...) Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist.“ (Matth 5, 22-25) Auf dem Weg zum Gericht sind wir alle!

Wenn man diese Worte Jesu liest, ist es nicht nachzuvollziehen, weshalb wir üble Rede über andere, üble Nachrede, Rechthaberei, Unversöhnlichkeit untereinander, so schnell entschuldigen. Böse Rede über andere ist eine böse Tat. Gott sieht diese Tat, die ihn als Vater und Herrn in seinem Haus verleugnet. Das hat nichts mit einem geheiligten Herzen zu tun. Das hat nichts mit einer Haltung der Brüderlichkeit, Demut und Barmherzigkeit zu tun. „Wenn du deinen Nächsten beschimpfst, wisse, wen du beschimpfst“, sagt Rabbi Tanchuma. Der Mensch ist Gottes Ebenbild. Wer das Ebenbild beschimpft, beschimpft Gott.

Wie können Christen damit leben, jahrelang Groll gegen einen anderen zu haben? Was haben sie von Gott verstanden? Es müsste Menschen in die Wüste treiben, ins Kloster, ins Gebet, wenn sie es nicht lassen können, schlecht über andere zu reden und nicht vergeben. Das Vater Unser dürften sie nicht mehr beten: „Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“ Es müsste Selbsthilfegruppen geben für Menschen, die es nicht lassen können – unter welchen Vorwänden auch immer – schlecht über andere zu reden. Das ist Sünde. Das ist eine Bindung, in der sie Gottes Heilung brauchen.

Jakobus schreibt in seinem Brief, die Zunge sei wie ein kleines Feuer, das einen ganzen Wald anzündet (Jakobus 3,5) ... Im Osten Deutschlands kann man das gerade erleben, was ein kleines Feuer aus einem Wald machen kann. Böse Worte über andere sind wie glühende Zigarettenkippen in trockenen Wald geworfen: Vorwürfen, Anklagen, Halbwahrheiten werden nur zu gerne aufgegriffen und verbreiten sich. Üble Nachrede verbrennt Menschen.

„Suche Frieden und jage ihm nach. Wende dich vom Bösen ab und tue Gutes.“ (V11) Der Friede ist wie ein scheues Reh. Man kann ihn schnell vertreiben. Darum muss man ihm nachjagen. „Vergeltet nicht Böses mit Bösem und nicht Schmähung mit Schmähung, sondern segnet!“

Ich war vor Jahren in einer Gemeinde in Brandenburg zu Besuch. Die Gastgeber dort waren in der Gemeindeleitung. Wir sprachen über einen Bruder, einen Mitarbeiter des Bundes, also unserer Kirche. Wir waren der Meinung, dass er gerade viel Geschirr kaputt macht, Menschen schadet. Auch ich war enttäuscht, hilflos, verärgert. Da sagte die Gastgeberin, dass sie diesen Bruder jeden Morgen in Gedanken vor sich stellt und ihn segnet! Sie würde ihn als Bruder sehen und ihm Gutes wünschen. Das würde sie verändern, den Umgang mit ihm und hoffentlich auch ihn. Das sei ihr Gebet. – Wow. Auf diese Idee war ich jedenfalls nicht gekommen.

Gott mutet uns zu, Böses nicht mit Bösem zu vergelten, weil er es auch nicht tut, weil das seinem Wesen widerspricht! Wer Böses mit Bösem vergilt, will den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Aber den Teufel aus unseren Beziehungen kann nur der Herr vertreiben. „Auf die Gerechten aber sehen die Augen Gottes!“ schreibt Petrus (V12). Gott sieht seine Menschen. Gott sorgt für ihr Recht. „Gottes Ohren hören die Gebete, die sie zum Himmel schicken.“ (V12) Die Gerechten überlassen Gott ihr Recht.

Im Bibelgespräch letzte Woche ging es um Sarah. Ein Satz von Sarah ist mir wichtig geworden. Sie sagt zu ihrem Mann Abraham: „Gott richte zwischen dir und mir!“ Es war eine sehr schwierige, verfahrende Familiensituation. Kleines und großes Unrecht im Familienalltag zerrten an ihr. Sarah war verletzt und selber nicht ganz unschuldig daran. Sie geht nicht zu ihrem Mann und sie sagt nicht „Gott richte dich!“ Sie sagt: „Gott richte zwischen mir und dir!“ (1 Mo 16,5)

Das befreit. Damit kann man selber die Anklagebank verlassen. „Ich habe Fehler gemacht. Du hast Fehler gemacht.        Du fühlst dich im Recht. Ich fühle mich im Recht.“ Man wird nie alles aufarbeiten, die ganze Geschichte durchgehen, die oder den Schuldigen endlich feststellen. Aber weißt du, was wir machen können? Wir überlassen es Gott. Wir überlassen das Gott und leben weiter einmütig, mitleidend, geschwisterlich, barmherzig, demütig. Wir sollen jederzeit bereit sein, unsere Hoffnung zu bekennen in der Tat, in unserem Wesen und mit Worten:

3. Christen bekennen ihre Hoffnung durch Worte

"Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht." (V 15-16) „Wer mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater!“ sagt Jesus. (Matth 10,32)  

Be prepared! Sei bereit und bereitet, vorbereitet, trainiert, von deinem Glauben zu reden. „Wie kann ich anderen von meinem Glauben erzählen? Wie kann ich Menschen zum Glauben an Jesus einladen?“ Das muss man wollen, trainieren, überlegen, dafür beten, Menschen vor Augen haben, sich mit den eigenen Fragen und den Fragen anderer auseinander setzen, Mut haben, lange nicht auf alles eine Antwort zu haben. Es geht nicht Methoden. Es geht um innere Haltungen.

Letzte Woche rief mich mein Vater an. Mein Vater war für mich schon als Kind und Jugendlicher ein Vorbild, wie er seinen Glauben bekannt hat. Er hatte z.B. immer ein Neues Testament im Auto, nahm Anhalter mit, kam ins Gespräch, hat ihnen dann oft ein neues Testament geschenkt, als sie ausstiegen. Kunden, die Kinder hatten oder ein Baby bekamen, hat er eine Kinderbibel geschenkt. In einem großen Kaufhaus hat er sich mit dafür eingesetzt, dass es eine missionarische Veranstaltungsreihe dort gab, vergleichbar vielleicht mit ProChrist heute.

Jetzt rief er mich an, weil sie in eine Altenwohnung einziehen wollen. Mein Vater ist 84 Jahre alt. Und in dem einen Haus gibt es viel mehr missionarische Möglichkeiten, viele alte Menschen, denen er den Glauben bezeugen könnte, die er begleiten könnte. Anderes spricht aber gegen diese Altenwohnung. Was soll er machen? Einzelheiten erspare ich uns. Aber was mich wieder berührt hat: Da ist ein 84 Jahre alter Mann und der überlegt nicht einfach, wo es ihm im Alter am besten geht, sondern wo Gott ihn gebrauchen kann! Er ist allezeit bereit, die Hoffnung zu bekennen, die in ihm ist. – Und zwar in Wort und Tat.

Er betet jeden Tag für seine aktuellen Nachbarn, die er alle kennt. Einiges mehr als 10 Parteien, Familien, Paare, Alleinstehende. Zu Weihnachten bekommen sie immer einen persönlichen Brief von ihm, handgeschrieben, und „das Evangelium“, wie er sagt. In Verden, wo er wohnt, gibt es einen Bäckerwagen, der herumfährt und Brot verkauft. Mein Vater hat das auch einmal gemacht, Brot ausgefahren. Und er sucht und findet ein Gespräch mit dem Fahrer, um ihm von seinem Glauben zu erzählen.

Mein Vater liest immer noch kleine Bücher über Grundfragen des Glaubens. Er fährt jeden Tag mindestens zwei Runden mit seinem Rollator dort in Verden um die Häuser. Man grüßt sich. Er ist ein beliebter und interessierter alter Herr. Und er ist jederzeit bereit, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die in ihm ist. Wie kann das in deinem, meinem, unserem Leben aussehen, allzeit bereit zu sein, von dem Herrn zu reden, den wir lieben? Für wen beten wir? Vielleicht auch: Wo sind solche Vorbilder für junge Menschen heute?

Be prepared! Allezeit bereit!
Lasst uns Pfadfinder werden!

J  Christliche Pfadfinder verbinden sich zu einer Gemeinschaft.

J  Sie wissen, wozu sie da sind.

J  Sie lernen und üben, wozu sie beauftragt sind.

J  Sie sind Wegweiser auf den hin, der ihre Hoffnung ist!

Amen.

 
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