Apg 17, 22-34 Paulus' rede auf dem Areopag

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Kassel-Möncheberg

Norbert Giebel, 17.02.2019

Apostelgeschichte 17, 22-34     
Paulus` Rede auf dem Areopag


Liebe Gemeinde,

Paulus ist in Athen, der Hauptstadt der Philosophie. Die Blütezeit Athens liegt lange zurück.   Sokrates, Plato und andere berühmte Denker lebten vor über 500 Jahren hier. Aber immer noch sind die Athener stolz auf ihre Kultur und ihre philosophischen Schulen. Paulus‘ Rede auf dem Areopag ist der älteste Beleg, wie sich der christliche Glaube mit dem griechischen Denken auseinandergesetzt hat. Paulus nimmt den Dialog auf. Seine Rede auf dem Areopag hat eine Vorgeschichte. Ich lese die Verse 16-21 vor dem abgedruckten Predigttext:

16 Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, da er die Stadt voller Götzenbilder sah. 17 Und er redete zu den Juden und den Gottesfürchtigen in der Synagoge und täglich auf dem Markt zu denen, die sich einfanden. 18 Einige Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm. Und einige von ihnen sprachen: Was will dieser Schwätzer sagen? Andere aber: Es sieht aus, als wolle er fremde Götter verkündigen. Denn er verkündigte das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung. 19 Sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst? 20 Denn du bringst etwas Neues vor unsere Ohren; nun wollen wir gerne wissen, was das ist. 21 Alle Athener nämlich, auch die Fremden, die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas Neues zu sagen oder zu hören.

Paulus wartet auf seine Mitarbeiter Timotheus und Silas. Er hatte sie in Beröa zurückgelassen. Und er nutzt die Zeit, um sich ein Bild zu machen von der Kultur und der Religion Athens. Paulus will wissen, wie die Menschen hier denken, was sie glauben. Neben großen Bauten sieht er viele Götzenbilder. Einen Gott, den man bei Krankheiten anrufen kann. Einen anderen für die Ernte. Einen dritten für die Liebe. Für jeden Anlass ein Götze.

Paulus besucht die Synagogen, um Juden und Menschen, die sich zu den Juden halten, so genannte Gottesfürchtige, von Jesus zu erzählen und das Evangelium zu verkündigen. Und er redet offen auf den Plätzen zu den Heiden. Paulus sucht das Gespräch. Er sucht die Auseinandersetzung. Paulus verweigert sich dem Gespräch mit dem Denken seiner Zeit nicht.

Schnell finden sich Vertreter führender Philosophenschulen. Sie diskutieren gerne. Die Athener sind geradezu sprichwörtlich interessiert an allem Neuen. Sie diskutieren gerne. Die Reaktionen aber sind gespalten. Einige halten ihn für einen Schwätzer, andere meinen, dass er neue Götter verkündigt. Paulus redet von Jesus und von der Auferstehung. Anastasis heißt Auferstehung auf Griechisch. Einige meinen, er redet von einem neuen Götterpaar: Jesus und Anastasis. Beide völlig unbekannt. Neue Götter?

Schließlich bringen sie Paulus auf den Areopag. Gemeint ist hier wohl nicht nur der Tempelberg, sondern die offizielle Behörde, die prüft, was an Philosophien und Religionen in Athen vertreten werden. Hier hören wir, was Paulus den versammelten Gebildeten Athens zu sagen hat:

22 Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. 23 Denn ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. 24 Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.25 Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.
26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, 27 dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. 28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. 29 Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht.
30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. 31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.

Der Anfang von Paulus‘ Rede ist überraschend. Er setzt nicht auf Konfrontation. Er verurteilt die Athener nicht in ihrem Götzenglauben. Paulus sucht einen Anknüpfungspunkt. Er erkennt in all den Göttern der Griechen die Sehnsucht der Menschen nach Gott. Er anerkennt ihren hilflosen Glauben als ernsthafte Suche, als Frage nach Gott. Wenn wir genau hinsehen, sagt er hier in dieser Rede noch nicht einmal, dass es diese anderen Götter gar nicht gibt. Er will die Athener abholen, wo sie sind, und dazu unterstellt er ihnen zunächst einmal nur das Beste.

Den entscheidenden Anknüpfungspunkt findet er bei einem Altar, der dem unbekannten Gott gewidmet ist. Dieser Altar war so eine Art Rückversicherung: Kann ja sein, dass es noch einen Gott gibt, den man nicht kennt. Und Götter können ganz übel reagieren, wenn man ihnen nicht dient und ihnen keine Opfer bringt. Also, sicherheitshalber, für alle Fälle, opfert man auch dem unbekannten Gott. Da knüpft Paulus an und sagt: Den kenne ich. Den verkündige ich euch!

Den unbekannten Gott zu verehren, kann ganz ehrlich gemeint sein. In unserer Kultur haben wir zwar nicht mehr viele Götzenbilder. Zumindest nicht in Form von aus Stein geformten Statuen. Aber viele Bilder von Gott haben wir heute auch: „Was weiß man denn von Gott? Wer will das sagen? Wer will entscheiden, wer Gott ist, wie er ist, ob er einen Willen hat, ein Ziel, oder ob nicht einfach die Natur Gott ist oder eine unpersönliche Weltlogik? Gott als das Leben schlechthin, aus dem alles Leben kommt und zu dem alles Leben zurückgeht. Das klingt doch modern! Und alle Fragen bleiben dabei offen. – Es gibt so viele Religionen. Können nicht einfach alle rechthaben? Das klingt auch modern. Keiner weiß irgendetwas. Aber einen Gott wird es wohl geben. Da muss sich halt jeder sein eigenes Bild (!) machen.

Griechisch heißt der unbekannte Gott „agnostos theos“. Einer großen religiösen Richtung hat dieser Altar den Namen gegeben. Den Agnostikern. Das sind die Unwissenden. Als Selbstbezeichnung. Das ist ihre Position: „Wir wissen nichts sicher, was religiösen Fragen angeht.“ Das ist eine große Religionsrichtung unserer Zeit.

Der Vorteil ist, dass Gott darin nicht ausgeschlossen wird. Der Nachteil oder das Traurige ist, dass wer so denkt, oft aufhört zu suchen, ehrlich zu fragen, den Glauben sozusagen „auf den Areopag zu führen“ und ernsthaft, mit vollem Verstand, zu prüfen. Was Paulus in Athen erlebt, kann man heute noch genauso erleben. Selbst bei denen, die gerne diskutieren, kann Gleichgültigkeit dahinter stehen. Man will sich nicht entscheiden! Entscheiden heißt immer auch, das eine tun und anderes lassen, das eine zu glauben und für richtig halten und anderes für nicht richtig halten. Entscheiden kann nur jemand, der bereit ist, andere Optionen loszulassen.

Agnostizismus ist vielleicht die stärkste Religion unserer Zeit. Paulus aber erkennt bei den „agnostischen Athenern“ eine Sehnsucht nach Gott, die sich hinter den vielen Göttern verbirgt. Vielleicht ist das heute gar nicht so unähnlich. Paulus verurteilt die Griechen nicht in ihrer Religiosität, er sucht einen Anknüpfungspunkt. „Jeder Mensch ist unheilbar religiös!“ Ich glaube, das ist ein Zitat, ich weiß aber nicht, wer es zuerst gesagt hat. Paulus hätte es auf jeden Fall auch sagen können. „Jeder Mensch ist unheilbar religiös!“ Jeder Mensch hat die Frage nach Gott naturgegeben in sich.

Den Athenern sagt Paulus es so: „Der unbekannte Gott, den ihr unwissend schon verehrt, er hat die ganze Welt geschaffen und die Menschen damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden können! (Vers 27) Und wirklich: Er ist keinem von uns fern, denn in ihm leben, weben uns sind wir!“ (Vers 28)

Gott zu suchen, ihn zu fühlen, zu ahnen, innerlich um ihn zu wissen und ihn finden zu wollen, das gehört zum Menschsein. Paulus sagt sogar: Dazu ist der Mensch da! Dazu ist er geschaffen, als Gegenüber Gottes. Dazu soll sein Leben dienen! Das ist keine Nebensache wie Entschuldigung! die richtige Frau zu finden, den richtigen Beruf zu wählen oder möglichst alt zu werden. Das sind Nebensachen im Vergleich zu der Frage, ob du Gott findest! Gott hat die Ahnung, dass es ihn gibt, und dass wir im Tiefsten bei ihm unser zuhause finden, in uns hineingelegt. In einer Predigt las ich Folgendes:

„Der Schöpfer hat den Geschöpfen ihre Herkunftsadresse eingepflanzt. Von Lachsen wissen wir, dass sie in Süßwasserflüssen geboren werden. Wenn sie erwachsen sind, wandern sie ins offene Meer und kommen erst zum Laichen wieder in die Geburtsklinik ihres Süßwasserflusses zurück. Sie haben ihre Herkunft in ihrem Inneren gespeichert. So ähnlich können wir das auch auf uns übertragen. Gott hat uns ins Leben gerufen. Doch immer wird uns die Sehnsucht begleiten, wieder zu unserem Schöpfer zurückzukehren. Tief in unserem Inneren wissen wir, dass wir uns nicht selbst gehören und das Leben in der großen weiten Welt nicht alles sein kann.“ (Internet, Cornelia Trick, Predigt vom 20.04.2008)

Paulus will die Griechen abholen, wo sie sind. Dazu hat er sich erkundigt, sich schlau gemacht, sich umgesehen. Er will verstehen, „wie sie ticken“, bevor er ihnen sagt, was er ihnen zu sagen hat. Paulus hört hin, bevor er redet. Er würdigt die Menschen, ist an ihnen interessiert, bevor er ihnen das Evangelium predigt.

Wir können das so ohne weiteres nicht wahrnehmen. Aber Paulus nimmt in seiner Rede vieles an Gedankengut und Sprache der damaligen Philosophie auf. Paulus wird den Griechen ein Grieche:

Er benutzt nicht nur die Formulierung Himmel und Erde, wie es für Juden typisch war, sondern spricht auch von der Welt, dem Kosmos. Gott ist niemand, der irgendetwas nötig hat. Gott hat keine Bedürfnisse, die er befriedigen muss. Auch die „Bedürfnislosigkeit“ Gottes findet sich bei griechischen und bei römischen Philosophen. Dass Gott den ganzen Kosmos durchwaltet, dass Gott nicht irgendwo „da oben“ ist, dass Gott nicht „ein Teil der Welt“ ist sondern eher die Welt in ihm ist, das sagt Paulus mit dem Zitat eines griechischen Dichters: „Denn in ihm leben, weben und sind wir!“ Unsere Herkunft liegt in Gott! „Wir sind seines Geschlechts!“ Lukas markiert es ausdrücklich als ein Zitat eines damals bekannten Dichters.

Paulus hat nicht nur einen Stadtrundgang in Athen gemacht! Er hat sich mit den Philosophen, mit dem Denken seiner Zeit vertraut gemacht. Er hat ihre Sprache gelernt, um ihnen von Jesus erzählen zu können. Er will das Evangelium nicht anpassen, aber er will es einpassen in das, was er vorfindet. Er berücksichtigt das Denken und die Kultur, die Sprache der Menschen, die er erreichen will.

Martin Luther hat bekanntlich gesagt, die Prediger sollten dem Volk aufs Maul schauen, also sie sollten ihre Sprache sprechen, reden, wie sie reden. Paulus‘ Rede auf dem Areopag ist darin vorbildlich.

Paulus sucht möglichst viel Gemeinsames bei seinem Dialog mit den Philosophen. Das schadet dem Evangelium nicht! Aber er bezieht auch klar Stellung. Er nimmt nichts weg vom Evangelium. Er passt das Evangelium ein aber er passt es nicht an. Der Mensch sucht Gott, aber jetzt hat Gott sich gezeigt! Der Mensch fühlt und fragt, aber jetzt hat Gott geantwortet! „Gott hat über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen“, sagt Paulus. „Jetzt aber gebietet er, dass alle Menschen überall umkehren, Buße tun, sich von ihren falschen Wegen abwenden!

„Denn Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem er den ganzen Erdkreis richten wird. Durch nur einen Mann, den er dazu bestimmt hat, wird er die ganze Welt mit Gerechtigkeit richten. Gott bietet jedem Menschen den Glauben an. Darum hat er diesen einen von den Toten auferweckt!“ Jetzt lachen einige Hörer. Jetzt fangen sie an, zu spotten.

Die Hörer auf dem Areopag ließen sich seine Worte gerne gefallen, so lange sie gefällig daherkamen, solange sie ihren Vorstellungen von einem Gott entsprachen. Als er von Auferstehung redet, war Schluss mit lustig. Die Griechen glaubten an die Unsterblichkeit der Seele. Jeder Mensch habe eine Seele, und die könne gar nicht sterben. Der Körper sei eher ein Gefängnis für die Seele. Die Seele wolle frei sein, bedürfnislos wie Gott selbst. Der Körper tut weh, wird alt, vergeht, hat Hunger, Lüste, Liebeskummer, Trauer. Wenn die Seele endlich von ihm befreit ist, wer will denn dann einen Körper zurück? Ha, ha, ha.

Ein ewiges Leben als Person, eine Auferstehung mit einem neuen Leib, das übersteigt das Denken der Griechen. Die Seele sei wie ein Lichtstrahl, ein Lichtfunken, der zurückgehe in das ewige Licht. Nicht ich, sondern „etwas von mir“ wird weiterleben! Das ist nicht das, was Jesus gelehrt hat. „Ich werde euch wiedersehen!“ sagt er einmal.

Was Gott in Jesus getan hat, was wir durch Jesus von Gott wissen, das übersteigt alles menschliche Denken. Wer Gott ist und was wir als seine Geschöpfe sind, das können WIR nicht beantworten. Das muss uns gesagt werden.

Es war in Athen wie so oft, heute noch. Wer von seinem Glauben erzählt, kann durchaus auf interessierte Menschen treffen, aber bei bestimmten Punkten wird man schnell belächelt: Jeder Mensch soll ein Sünder sein? Nicht würdig zu Gott zu kommen? Gott hat in seinem Sohn alle Schuld auf sich genommen? Für mich hätte er das nicht machen müssen. Jesus ist auferstanden und er ist als Auferstandener etlichen Menschen begegnet? Die haben ihn bestimmt verwechselt. Wir sollen Buße tun, also umkehren, uns von unseren selbstgemachten Gottesbildern abwenden? Uns bekehren? Jesus ist durch den heiligen Geist jetzt gerade hier und er will Menschen berühren, sie ansprechen? – Das sind wohl die typischen und wichtigen Punkte, bei denen viele Menschen innerlich oder auch äußerlich abwinken: „Das glaube ich nicht!“ „Darauf will ich mich nicht einlassen!“

Wie ging es in Athen weiter? Ich lese zum Abschluss Verse 32-34:

32 Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören. 33 So ging Paulus weg aus ihrer Mitte. 34 Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Gott hat allen Menschen den Glauben angeboten, hat Paulus den Athenern gesagt. Drei Reaktionen gibt es in Athen: Die einen spotten. Andere sagen: „Da denke ich ein anderes Mal weiter drüber nach Und sie gehen ohne eine Entscheidung getroffen zu haben. Und noch andere werden gläubig. Offensichtlich kann man sie auch bald namentlich nennen. Sie glauben nicht im Geheimen. Sie bekennen ihren Glauben. Sie werden sichtbar als Christen.

Gott zwingt niemanden, zu ihm zu kommen. Aber er umwirbt uns, berührt uns, spricht uns an durch seinen Geist. Und jeder entscheidet, auf welcher Seite er steht.

Amen.

Für diese Predigt habe ich sehr profitiert von: Wolfgang Hubers Bibelarbeit auf dem Deutschen Evangelischer Kirchentag 2007 zu Apg 17, 16-34.

Was hat mich angesprochen aus diesem Bericht des Lukas, wie Paulus in Athen gewirkt hat?

  • Er hat Interesse an den Menschen und ihrem Denken gehabt.
  • Er hat zuerst hingesehen und zugehört, bevor er geredet hat.
  • Er hat den Griechen nichts unterstellt oder sie verurteilt.
  • Er hat den Glauben den Denkern, der Wissenschaft, der Philosophie seiner Zeit gegenüber vertreten. Er hat das Gespräch nicht gescheut.
  • Gemeinsamkeiten mit anderen Religionen zu benennen, schadet dem Evangelium nicht.
  • Paulus rechnet damit, dass Gott den Menschen nahe ist, um sie her ist, die er zum Glauben an Jesus einladen will.
  • Paulus ist es gelungen, das Evangelium einzupassen in Denken und Sprache der Menschen ohne es anzupassen.
  • Gott hat jedem den Glauben angeboten. Gott zwingt Menschen nicht, aber er umwirbt uns!
 
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