Jesaja 50, 4-9 Hören und mit Müden reden.

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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Kassel-Mönchebergstraße
Norbert Giebel 14.4.2019

Jesaja 50, 4-9 Hören und mit Müden reden

4 Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. 5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. 6 Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. 7 Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, dass ich nicht zuschanden werde. – 8 Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer will mein Recht anfechten? Der komme her zu mir! 9 Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen? Siehe, sie alle werden wie ein Kleid zerfallen, Motten werden sie fressen.

Lieber Philippus,
„Vom wem redet der Prophet? Von sich selbst oder von einem anderen?“ Ein hoher Finanzbeamter aus Äthiopien fragt den Christen Philippus. Der Afrikaner hat sich in Jerusalem eine Schriftrolle des Jesajabuches gekauft. Darin liest er in seiner Kutsche, als sie die Rückreise angetreten haben. Der Kämmerer aus Äthiopien liest in Jesaja 53 von einem hohen Knecht Gottes, der aber Allerverachtetste wird. Die Menschen werden denken, er sei von Gott gemartert, aber er wird um unserer Schuld willen gemartert und zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben! Vom wem redet der Prophet? Philippus fängt an mit diesem Gottesknechtslied und erzählt von Jesus Christus. Dieses alte Lied ist eine Weissagung auf Jesus hin!

„Von wem redet der Prophet?“ Die gleiche Frage stellt sich bei unserem Text. Der Schatzmeister aus Afrika hatte das vierte Gottesknechtslied im Buch Jesajas gelesen, Jesaja 53. Unser Predigttext ist das dritte dieser Lieder. Um wen geht es hier? Ich behaupte, dass wir dieser Prophetie nur gerecht werden, wenn wir sie auf Jesaja, auf Jesus und auf uns selbst hin lesen. Jesaja redet von sich und es ist eine Prophetie auf Jesus hin und es ist eine Ermutigung für uns.

  1. 1.Der Gottesknecht lebt aus dem Hören.

Auf Gott zu hören, das ist seine Mitte. Das ist seine Kraft. Da bekommt er seine Gewissheit her. Er hat ein Ohr, das Gott ihm öffnet, in das hinein Gott redet. Gott hat es ihm geschenkt.
4 Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. 5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet.

Hier redet der Prophet von sich selbst. Er hat keinen leichten Auftrag. Das Volk Israel lebte in der Verbannung in Babylon. Viele konnten Gott und ihr Schicksal nicht verstehen. Sie hatten ihre Heimat verloren. Den Tempel verloren. Viele hatten ihren Glauben verloren. Jede Hoffnung,  dass Gott in ihr Leben noch einmal eingreifen würde, ihr Leben noch einmal verändern würde, jede Hoffnung war zerbrochen.

Andere hatten sich in Babel eingerichtet. Sie hatten es zu einem gewissen Wohlstand gebracht. Auch sie waren nicht offen für Jesajas Reden: Sie sollten dem Herrn den Weg bereiten? Er würde kommen und sie wieder nach Israel führen? Wer will sich auf so etwas einlassen? Die einen trauen sich nicht mehr, zu hoffen, dass es anders wird; die anderen wollen, dass es bleibt wie es ist.

Jesaja brauchte Gott. Nicht ab und zu, sondern jeden Morgen. Er wollte fest bleiben. Er wollte sich nicht anstecken lassen. Weder von der Mutlosigkeit der einen noch von der Gleichgültigkeit der anderen. Er brauchte das Ohr bei Gott, um fest zu bleiben und zu wissen, was er wann sagen sollte. – Weil er hören kann, kann er trösten! Weil er die Stille bei Gott aushält, kann er auch still sein, zuhören, wenn Menschen ihm ihr Leid klagen. Er gerät nicht in Hektik. Er übt keinen Druck aus. Er kann sein eigenes Wort zurückhalten.

Und er hört wie ein Jünger hört. Wie ein Schüler. Er geht nicht jeden Morgen zu Gott als einer, der schon alles weiß. Er setzt sich auf die Schulbank. Er bleibt ein Lernender. Gottes Wort soll das Erste sein, bevor alles andere auf ihn zukommt. Er ist offen für Gottes Wort. Er hört nicht nur, was er schon weiß, was er schon lange für richtig hält. Er hat ein ganz großes Ohr. Wenn er jeden Morgen bei Gott ist, ist er selbst wie ein offenes Ohr. „Herr, rede du, dein Knecht hört.“ (1. Sam 3,9) Das ist sein Gebet. Jeden Tag.

Jesaja redet von sich selbst UND – ihm selbst vermutlich völlig unbewusst – er redet von Jesus Christus: Jesus war ganz Ohr zu seinem Vater. Er lebte vollkommen abhängig von ihm. Immer wieder suchte er die Stille. Jesus brauchte das Gebet wie das Luftholen. Ohne geht es nicht. „Ich und der Vater sind eins!“ Das ist keine Theorie bei Jesus. Das lebt er. Nicht nur einmal suchten ihn seine Jünger. Viele Menschen waren gekommen, die ihn brauchten, die seine Hilfe suchten. Jesus aber hat sich wieder einmal zum Beten zurückgezogen.

Oft suchte er einsame Orte. Stille Orte. Ohne Ablenkung. Nicht nur für 10 Minuten. Bevor er die 12 Jünger berief, hatte er sich auf einen Berg zurückgezogen und die ganze Nacht gebetet. Am Morgen dann hatte er die Klarheit, welche 12 er berufen sollte. (vgl. Luk 6, 12-13)
Jesus lebt und handelt aus dem Hören. Den Jüngern sagt er bei anderer Gelegenheit: „Ich sage euch nur, was der Vater mir gesagt hat. Ich trage euch nicht meine eigenen Gedanken vor. Ich gebe weiter, was der Vater gesagt hat!“ (vgl. Joh 8, 26-28)

Jesaja hat von sich UND von Jesus geredet UND was er sagt, soll uns ermutigen. Schon Jesaja hat von sich erzählt in der Hoffnung, dass andere es ihm gleich machen. Er will andere anstecken, wie er ganz mit Gott verbunden zu leben.   Wie wollt ihr eure Leben mit Gott, für Gott, mit einem Auftrag leben, wenn ihr nicht aus dem Hören kommt? Woher kommt eure Richtung? Woher kommt eure Kraft? Wo findet ihr Ruhe? Nur er hat Worte ewigen Lebens.

Jochen Klepper hat aus Jesaja 50 ein gesungenes Bekenntnis gemacht: „Er weckt mich alle Morgen, er weckt mir selbst das Ohr! Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor, dass ich mit seinem Worte begrüß das neue Licht...“ Das Wort Gottes soll das Erste sein, das ihn trifft am Morgen, bevor irgendetwas anderes auf ihn einstürmt und ihn in den Tag bringen will. Bei Jochen Klepper sind wir der Knecht aus Jesaja 50: „Er ist mir täglich nahe und spricht mich selbst gerecht. Was ich von ihm empfahe, gibt sonst kein Herr dem Knecht!“

Alles Reden von Gott beginnt mit Hören auf Gott. Auch bei uns! Alles Handeln für Gott beginnt mit dem Hören auf Gott. Alle Kraft zum rechten Reden und Tun kommt aus dem Hören. Man kann Gott nicht dienen, ohne auf-zuhören. Wer meint, immer agieren zu müssen, immer zu arbeiten, wird irgendwann müde sein. Der fällt zurück auf seine eigene Kraft. Er kann nicht mehr zuhören. Und er muss immer sofort handeln.

Gott hat den Sabbat gemacht, den Ruhetag. Sabbat heißt wörtlich aufhören. Auf-hören um zu hören. Am Sabbat ruht im Judentum nicht nur die Arbeit. In der Synagoge hören auch alle Bitten und Sorgen auf. Am Sabbat wird Gott gelobt, gehört und gefeiert. Mit allem anderen wird auf-gehört. – Jesaja und Jesus lebten aus dem Hören und wir werden dazu ermutigt: Knechte zu sein, die aus dem Hören leben.

  1. 2.Gottes Knecht weiß zur rechten Zeit mit Müden zu reden.

Die Hoffnung für alle-Bibel übersetzt: 4 Gott, der HERR, gibt mir die richtigen Worte, damit ich erschöpfte Menschen trösten und ihnen neuen Mut zusprechen kann. Morgen für Morgen weckt er in mir das Verlangen, von ihm zu lernen wie ein Schüler von seinem Lehrer.

Das Hören und das rechte Reden zur rechten Zeit            gehören zusammen. Und wieder redet der Prophet zunächst von sich selbst. Das ist seine Erfahrung. So erlebt er seinen Dienst. Auf diese Weise begabt Gott ihn, müden Menschen neu die Augen zu öffnen, ihnen neue Hoffnung zu geben.

Und der Prophet hat von Jesus geredet. Jesus ist der wahre Gottesknecht. Er hat den Menschen zugerufen: „Kommt her zu mir, die ihr euch abplagt und unter Lasten leidet. Ich will euch Ruhe geben!“ (Mat 11,28)

Und auch wir sollen befähigt werden, mit Müden zu reden. Müde Menschen gibt es viele. Gefallene, gefangene, geschlagene, überarbeitete, ausgebrannte, traurige Menschen. Wenn man mit ihnen auf die rechte Art zur rechten Zeit reden will, ist wieder das Hören und Schweigen das Allerwichtigste.

Es ist nicht lange her, da hat einer aus der Gemeinde einen anderen besucht. Wohl zwei Stunden war er bei ihm. Und er hat nur zugehört. Sich einfach mal angehört, wie es dem anderen geht. Was er denkt, was er fühlt. Ich weiß es, weil es mir der Besuchte später erzählte. „Da war endlich mal jemand, der einfach mal zugehört hat!“

Ich habe vor Jahren eine Fortbildung gemacht. Es ging um geistliche Begleitung. Acht Mal haben wir uns getroffen. Am Morgen des ersten Tages saßen wir in Dreiergruppen zusammen. Immer die gleichen Dreiergruppen. Ich teilte diese Zeit mit einer evangelischen Christin und einem Augustiner, also einem katholischen Ordensbruder. In dem Dreiergespräch ging es um unser eigenes geistliches Leben: Schaffen wir es, regelmäßig zu beten? In der Bibel zu lesen? Was beschäftigt uns im Gebet? Was macht uns das Beten vielleicht schwer? Was haben wir für Sehnsüchte zu Gott hin? Wie erlebe ich mich, wie erlebe ich Gott, wenn ich bete?

Einer nach dem anderen aus unserer Dreiergruppe hat erzählt. Das ist etwas sehr Persönliches. Und es gab eine klare Regel für alle diese Gruppen: Die anderen beiden hören nur zu. Es kann nachgefragt werden, wenn man etwas nicht verstanden hat. Aber es wird nichts gewertet. Nichts kommentiert. Keine Ratschläge. Man hört nur zu. Wenn einer erzählt hat, sagen die anderen nur, was sie gehört und verstanden haben. Am Ende betet man füreinander. Und das hat gut getan. Kein Besserwisser. Kein Beurteiler. Niemand zwingt den anderen, es wie er zu machen. Nur zwei Personen, die auf meiner Seite stehen und einfach mal zuhören.

Das ist so wichtig, wenn jemand mit Menschen reden möchte, die belastet sind oder resigniert, die keine Perspektive haben. Lange zuhören. Gott zuhören und dem Menschen zuhören. Und eventuell muss man noch nicht einmal etwas sagen. Hiob ist der große Leidensmann der Bibel. Seine Freunde haben ihn besucht und drei Tage zur zugehört und geschwiegen.

Wenn man mit Müden redet, denkt man vielleicht zuerst, man muss das Richtige sagen. Ich würde das nicht für zu wichtig halten. Das Meiste können sich die Betroffenen selber sagen und haben es vielleicht schon lange getan. „Jeder sei schnell zum Hören und langsam zum Reden“ hat Jakobus gefordert. (Jak 1,19) Es braucht Geduld und ein großes Ohr zu Gott und zu dem Menschen, um dann evtl. zur rechten Zeit die rechten Worte zu finden. Und wie wir es sagen, mit welcher Haltung, ist mindestens so wichtig wie das, was wir sagen.

  1. 3.Gottes Knecht steht fest in Widerständen.

Jesaja trifft auf taube Ohren. Und die Menschen hören nicht einfach nur nicht zu, sondern sie werden seine Gegner, seine Feinde. Mit Spott und auch mit Gewalt begegnen sie ihm. Jesaja erzählt, wie es ihm ging: 6 Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht        verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.

Er wurde geschlagen, bespuckt und man hat ihm Barthaare herausgerissen. Das ist gemeint mit dem Raufen der Haare an den Wangen. Jesaja spricht von sich selbst. Wann das passiert ist, wissen wir nicht. Vielleicht war es dem Volk aber bekannt. Er hat gelitten für seine Botschaft. Er hat nicht zurückgeschlagen. Er hat es ertragen, wie ein Lamm, das zum Scheren geführt wird. Aber er ist fest geblieben. Er wusste Gott auf seiner Seite. Er hat sich an das gehalten, was er von Gott gehört hat. Gott wird ihn rechtfertigen, ihm Recht geben. Darum kann ihnen die Stirn bieten. Im Hebräischen heißt es, „sein Gesicht zu Stein zu machen“.

Die Hoffnung für alle übersetzt: „Und doch konnten sie mir meine Würde nicht nehmen, denn Gott, der HERR, verteidigt mich. Darum habe ich auch die Kraft, ihnen die Stirn zu bieten. Ich weiß, ich werde nicht in Schande enden.“

Der Prophet redet von sich selbst und er redet von Jesus Christus. Anklänge an die Leidensgeschichte Jesu sind kaum zu übersehen. Wir haben heute Palmsonntag. Das ist der Sonntag vor der Passionswoche. Palmsonntag heilt der Sonntag wegen der Palmzweige, die das Volk Jesus zu Füßen geworfen hat, als er in Jerusalem einzog. Danach folgen einige Reden Jesu, die Widerstand erzeugen. Judas verrät ihn. Petrus verleumdet ihn. Jesus betet in Gethsemane. Und seine immer aktiven Jünger schlafen in der Stunde, wo er sie am meisten gebraucht hätte.

Jesus wird verhaftet. Verhört. Verurteilt. Auf den Rücken geschlagen. Ausgepeitscht. Ihm wird eine Dornenkrone auf den Kopf gedrückt. Man spuckt ihm ins Gesicht. Soldaten verhöhnen ihn. Sie verbinden ihm die Augen und schlagen ihm ins Gesicht: „Wenn du ein Prophet bist, dann sag uns, wer dich geschlagen hat!“ rufen sie (Matth 26,67) Jesaja hat von Jesus gesprochen. Die Gottesknechtslieder sind Prophezeiungen auf Jesus hin. Der Knecht Gottes steht fest auch gegen Widerstände! Ist da auch ein Wort für uns?

Ja, das ist auch eine Ermutigung für uns, fest zu stehen, treu zu bleiben, das Vertrauen nicht aufzugeben, auch Widerstände und Leiden nicht zu scheuen. „Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt, ist mein nicht wert!“ sagt Jesus. (vgl., Mark 8, 34-37) „Wer sich für mich und meine Worte schämt, für den werde ich mich schämen, wenn ich wiederkomme!“ (vgl. Mark 8,38)
Jochen Klepper hat es in seinem Lied aufgenommen: „Er will, dass ich mich füge. Ich gehe nicht zurück. Hab nur in ihm genüge, in seinem Wort mein Glück.“

Woher haben so viele Christen ihren Halt bekommen, trotz vieler Widerstände, Anfechtungen, Verfolgungen? – Sie wussten Gott auf ihrer Seite:

  1. 4.Gottes Knecht weiß, dass Gott ihm helfen wird.

Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein (...) 8 Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer will mein Recht anfechten? Der komme her zu mir! 9 Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen?

Jesaja wusste Gott auf seiner Seite. Darauf hat er vertraut. Jesus wusste Gott auf seiner Seite. Er hat nicht nur seine Leiden sondern auch seine Auferweckung vorausgesagt. Er wusste, dass er zum Vater zurückgeht und die Seinen ihm dahin folgen. Und wir dürfen wissen, dass Gott auf unserer Seite ist. Er liebt uns. Darum hilft er uns. (Ps 18) Er zeigt uns den Weg zum Leben. (Ps 16,11) Vor ihm ist Freude die Fülle. (Ps 16) Mein Herz freut sich, dass er so gerne hilft. (Ps 13,6)

Paulus nimmt unseren Text in Römer 8 auf und macht unsere Hoffnung an Christus fest:
31b Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? 33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.  34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und der für uns eintritt. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Traurigkeit oder Angst, Verfolgung, Hunger, Nacktheit, Gefahr oder Schwert? 37 In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. ....
(Vgl. 38-39:) Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes.

Der Prophet redet von sich selbst, von Jesus und er redet zu uns:

1. Seid Knechte, die aus dem Hören leben.
2. Lernt Zuhören, um mit Müden zur rechten Zeit zu reden.
3. Bleibt fest, wenn ihr Anfeindungen erlebt.
4. Und glaubt mir: Ich liebe euch! Dass wird sich nie ändern.
     Und darum helfe ich euch. Daran wird sich nie etwas ändern!

Amen.

Profitiert habe ich u.a. von der Predigt zum selben Text in der Ev. Kirche Wollmatingen;
ek-wollmatingen.de, ohne Datum und Verfasser.

 
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